Jedes SIEM kommt mit hunderten vorgefertigten Korrelationsregeln. Das Problem: Diese Regeln kennen Ihre Umgebung nicht. Was in Unternehmen A eine Anomalie ist, ist in Unternehmen B Alltag. Ohne eigene Regeln erzeugt das SIEM entweder zu viele Fehlalarme — oder übersieht echte Bedrohungen.
Jede Regel sollte einen definierten Angriffspfad abdecken. Beispiel: Brute-Force-Angriff auf Windows-RDP. Bekanntes Muster: Viele fehlgeschlagene Anmeldungen (Event 4625), gefolgt von einer erfolgreichen (Event 4624).
Zu niedrige Schwellenwerte erzeugen Alarm-Flut. Zu hohe verpassen echte Vorfälle. Beginnen Sie mit großzügigen Schwellenwerten und verfeinern Sie auf Basis beobachteter Falsch-Positiver.
Viele Angriffe verteilen sich über Zeit, um unter Schwellenwerten zu bleiben. Sliding-Window-Regeln erkennen solche Low-and-Slow-Angriffe zuverlässig.
Eigene Korrelationsregeln zu entwickeln ist kein Hexenwerk — aber es braucht Zeit und Kenntnis der eigenen Umgebung. Wir unterstützen unsere Managed-Security-Kunden beim Aufbau einer Regelsammlung, die zu ihrem spezifischen Umfeld passt.
Wir beraten Sie gerne — kostenlos und unverbindlich.
Erstgespräch vereinbaren →